Förderprojekt „NanoKom“: Kohlenstoffmembranen zur Effizienzsteigerung

Kohlenstoffmembranen für industrielle Anwendungen
Das Gesamtziel des Vorhabens ist der Nachweis, dass nanoskalige Kohlenstoff-Membranen für Trennaufgaben mit kondensierbaren Komponenten unter chemisch sehr anspruchsvollen Bedingungen für industrielle Anwendungen verwendbar sind. Dies ist integraler Bestandteil der Entwicklung von Materialinnovationen für eine schadstofffreie Umwelt und der Steigerung der Ressourceneffizienz in der industriellen Anwendung zur Reduktion von ungewollten Emissionen.
Voraussetzung: stabile Trägerstruktur
Aus der Literatur ist hinlänglich bekannt, dass nanoskalige Kohlenstoffmembranen entsprechend eingesetzt werden können. Da viele dieser Trennaufgaben in der industriellen Praxis unter aggressiven Bedingungen (z.B. hohe Temperaturen, hohem Druck, Anwesenheit von korrosiven Komponenten oder aggressiven Lösungsmitteln) durchgeführt werden, müssen die zu verwendenden Komponenten eine entsprechende Beständigkeit aufweisen. Dies ist bei kommerziell verfügbaren Membranen derzeit nicht oder nur begrenzt der Fall. Die außergewöhnliche Beständigkeit verschiedener Kohlenstoffmodifikationen unter diesen Bedingungen legt jedoch eine Eignung dieser für diese Anwendungen nahe, setzt allerdings auch eine entsprechend stabile Trägerstruktur voraus.
Eine mögliche Trägerstruktur sind keramische Supporte / Membranen, wie sie von Rauschert unter der Marke „Inopor“ entwickelt und kommerziell vertrieben werden.
